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Woodwork for Inventor

DIE KONSTRUKTIONS- UND FERTIGUNGSSOFTWARE FÜR MÖBELDESIGNER UND SCHREINEREIEN

 

 

1. Allgemein

Woodwork for Inventor (W4I) ist ein Möbel-Design-Programm, das vollkommen in Autodesk Inventor integriert wurde und sich in seiner Menüführung vollständig an diese marktführende 3D-Software anpasst. Möbelkonstrukteure und Designer haben mit W4I die Möglichkeit, alle erdenklichen Arten von Möbeln zu konstruieren. Dabei können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen und dennoch eine akkurate Arbeitsweise und hohe Effektivität erreichen.

Der Möbelentwurf, die automatische Generierung von Stücklisten und Zeichnungen, die Materialzuweisung von Werkstoffen oder das Vererben von Bearbeitungsschritten in die Bauteile bis hin zum Generieren des NC-Codes für Fertigungsmaschinen – diese und viele weitere Funktionen in W4I führen zu einer großen Vereinfachung und Automatisierung von Konstruktions- und Fertigungs-Prozessen und helfen Fehler zu reduzieren bzw. ganz zu vermeiden.

W4I steht weltweit in mehreren Sprachen zur Verfügung und wird auch mit einer deutschen Benutzeroberfläche angeboten.


2. Von der Skelettkonstruktion zum Möbelentwurf

W4I erleichtert das Umwandeln der Skelettkonstruktion eines Möbelstücks in fertige Einzelteile. Im Grundkörper können durch die Dress-Up-Befehle einfach und bequem Platten erstellt, verschoben und gestutzt werden. Alle auf diesem Wege generierten Platten können miteinander verschnitten und die entstandenen Verbindungen parametrisch gespeichert werden. So können diese zu einem späteren Zeitpunkt wieder leicht verändert und modifiziert werden, was ein äußerst flexibles Designen von Möbeln ermöglicht. Einen Eindruck von der außerordentlichen Vielfalt an Entwurfsmöglichkeiten mit W4I kann über dieses umfangreiche Bildarchiv gewonnen werden.

 

 


3. Erzeugen von Stücklisten

Anhand des konstruierten 3D-Möbelmodells generiert W4I automatisch Stücklisteninformationen, die für die Fertigung von Möbeln notwendig sind, wie z. B. Plattenlisten, Listen von Materialien und Zulieferkomponenten, Listen von Zuschnitt-Teilen, Beschlaglisten etc. Durch einfache Veränderungen des Aufbaus und des Inhalts der dem Möbel zugeordneten Excel-Datei kann die Stückliste an die jeweiligen Bedürfnisse eines Unternehmens angepasst werden. Dateien von W4I können auch im XML-Format erstellt werden. Damit sind die Daten leicht in andere Systeme wie z.B. in ein ERP-/Warenwirtschaftsprogramm übertragbar.


4. Materialien der Möbel

W4I unterstützt sowohl das Konstruieren einfacher Teile als auch das von Verbundteilen, sowie die vollautomatische Ermittlung entsprechender Materialmengen. Je nach Geometrie des Teiles, der Texturrichtung des Materials und den vorgegebenen Toleranzen werden die Maße von Länge, Höhe und Breite automatisch berechnet. Eine Vielzahl von Möbelmaterialien, wie Vollholz, Träger- und Verbundplatten, Farben, Kantenleimer usw. können im Inventor zugewiesen werden. Auch der Einsatz von Metallerzeugnissen wird durch die Erfassung von rohr- und blechartigen Teilen in der Konstruktion ermöglicht.

Idealerweise kann man auch mit abstrakten Materialien wie Korpus, Front, Innenteil, Holzfenster etc. arbeiten. Diese lassen sich später durch spezifische und im jeweiligen konkreten Projekt benötigte Materialien ersetzen. Dadurch kann im Laufe des Konstruktionsprozesses ein umfangreicher Austausch dieser Materialien durchgeführt werden, wodurch die Zahl der Modelle wesentlich verringert und bei Bedarf in kurzer Zeit unterschiedliche Möbelvarianten abgeleitet werden können. Für die verschiedenen Materialien werden zudem unterschiedliche Berechnungsmethoden verwendet, welche in den Stücklisten dargestellt werden.


5. Bauteile, Rohmaß-Berechnungen, Zugabemasse

Über die von Autodesk Inventor bereitgestellte Funktion Materialzuordnung kann jedem erzeugten Teil sein Hauptmaterial zugeordnet werden. Und wenn es für die Konstruktion benötigt wird, werden die Oberflächen mit Deckschichten versehen. Mit einer Sonderfunktion von W4I lässt sich die Laufrichtung der Deckschicht ändern, sowie die notwendigen Zugaben für den Rohling des Materials zuordnen. Das Programm berechnet automatisch die Maße für den Rohling unter Berücksichtigung dieser beeinflussenden Faktoren und leitet sie in die generierten Spezifikationen weiter. Durch Visualisierung können die Arbeitsschritte leicht kontrolliert und somit Fehler vermieden werden.

 


6. Mehrfachanordnung von Möbelbeschlägen

Durch vordefinierte Komponentenanordnung werden in W4I Verbindungselemente, durch eingetragene konstruktive Verbindungen, vererbt. Auch die Anordnung von Beschlägen in der Möbelkonstruktion wird durch eine automatische Vervielfachung der gewünschten Komponenten beschleunigt. Dabei werden alle möglichen Lagekombinationen der Komponenten berücksichtigt und die zuvor vom Konstrukteur ausgewählten Tragelemente mit einbezogen.

W4I enthält viele Standard-Komponenten, sowie die Möglichkeit selbst Beschlags-Komponenten, wie Bohrungen usw. zu erzeugen.


7. Automatisches Erzeugen von Bohrungen und Verbindungen

Die vordefinierten Methoden zum Bohren von Verbindungslöchern in W4I ermöglichen eine schnelle Anordnung der Beschläge im Modell, sowie ein automatisches Erzeugen der notwendigen Bohrungen. Löcher für Federn werden durch das Analysieren der Lage der Komponenten von W4I schrittweise mit einem Befehl automatisch ausgestanzt. Da die verbundenen Komponenten die Veränderungen ihrer Form auf die Teile übertragen, wird die Übereinstimmung der Positionen von Löchern und Federn in verbundenen Teilen automatisch gewährleistet. Die Anzahl möglicher Fehler wird durch diese Methode wesentlich reduziert.


8. Automatisierte Zeichnungserstellung

In  W4I können komplette Zusammenstellungen verschiedenster Konstruktionszeichnungen automatisch erstellt werden. Dazu gehören z.B. Fertigungszeichnungen oder Zeichnungen zum Drucken von Etiketten. Die Zeichnungen enthalten wichtige Informationen, wie Fertigungsmaße,  Kantenbilder, Holztexturen und Bohrungstabellen. Anmerkungen zu Bohrungen können abgerufen und die Zentren automatisch markiert werden. Zusammengefasst können alle Einträge von Materialien, die im Laufe der Konstruktion festgelegt wurden, abgeleitet werden.


9. Zuschnittsoptimierung

Das CAM-Modul von W4I verfügt zusätzlich über eine Funktionalität zur Zuschnitts-Optimierung von Teilen, um diese möglichst effektiv aus einem Rohling zuzuschneiden. Dabei kann der Nutzer das konstruierte Ergebnis öffnen und das CNC-Bearbeitungsverfahren automatisch für jedes Teil erstellen. Danach werden die erstellten Verfahren sortiert und optimiert. Der Anwender kann jetzt interaktiv die Anordnungsschemen bearbeiten, das heißt er kann Teile kopieren, löschen oder auf ein anderes Blatt übertragen. Nach Beendung aller Einstellungen, werden die CNC-Programme für jeden Rohling einzeln generiert.


10. CAM-Modul - CNC Vorbereitung

W4I steht optional mit einem zusätzlichen CAM-Modul zur Verfügung. Nachdem der User ein Möbelstückstück mit der Software erstellt hat, kann er die Geometrie des Modells direkt bei der Vorbereitung von CNC-Programmen für Holzbearbeitungsmaschinen verwenden. Der Nutzer ist im Stande, CAM-Daten mit einer Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten aus dem CAD-Modell heraus technologisch korrekt zu generieren. Die Software wurde so entwickelt, dass ein CNC-Programm unter maximaler Vermeidung von Fehlern einfach und schnell zu erstellen ist. Momentan verfügt die Software W4I Postprozessoren für folgende Systeme: Hops, BiesseWorks, AlphaCAM, CNI Informatica, AutoCAD, TpaCAD, EdiCAD, IMAwop, MasterWood, WoodWOP, Xilog, TwinCAM, G-code 2D.


11. Woodwork iBox - iBox Komponenten

In W4I können die gleichen Designtechniken, wie in Autodesk Inventor verwendet werden. Eine Zusatzfunktion von W4I ist das Skelett-Dress-Up, bei dem die Möbel leicht zu verändern sind und ideal zur Wiederverwendung genutzt werden können. Dies kann für die Konstruktion komplexerer Baugruppen, wie z.B. einer Inneneinrichtung verwendet werden. iBox Komponenten sind Skelett-Komponenten, die in eine iBox Komponente umgewandelt wurden. Der Anwender verwendet hier eine Aufteilung der Inneneinrichtung als Volumenkörper. iBox dient dazu, solche Volumenkörper in Baugruppen einer Inneneinrichtung einzufügen. Größe und Position passen sich automatisch an die Einbaubedingungen an.  Diese Designmethode beschleunigt den Konstruktionsprozess enorm, besonders wenn es um Küchendesign oder Ähnliches geht.

 


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