ZEHN MONATE – 

ZWEI UNTERNEHMEN –

EIN GLOBALES PDM-PROJEKT

Wenn der IT Projekt Manager Herr Zimmermann auf die Resultate der letzten zehn Monate angesprochen wird, berichtet er stolz. In dem Konzern Loesche GmbH wurde eines der bisher größten globalen PDM-Projekte mit Vault Professional abgeschlossen. Insgesamt 145 Konstrukteure arbeiten in drei verschiedenen Ländern mit einem einzigen PDM-System, das sämtliche Engineering Dokumente verwaltet. Der indische Konstrukteur legt seine Dokumente jetzt in dem gleichen System ab, wie der Entwicklungsmitarbeiter in Deutschland. In einer Kooperation mit dem IT-Dienstleistungsunternehmen DREICAD GmbH wird das Projekt in lediglich 10 Monaten realisiert.

 

die beteiligten unternehmen

Die Loesche GmbH ist Marktführer im Bereich der Konstruktion, Herstellung und Wartung von Wälzmühlen für Zement, Kohle, Kalk und andere Stoffe. Rund 800 Mitarbeiter sind dafür an 15 Standorten weltweit tätig. Die Niederlassungen erstrecken sich von Europa, über Amerika und Afrika bis nach Asien.

 

Die DREICAD GmbH ist ein IT-Dienstleistungsunternehmen im Bereich CAD, PDM und PLM mit Sitz in Ulm. DREICAD berät seine Kunden individuell und erstellt lösungsorientierte Softwarekonzepte in den Bereichen Digital Prototyping, Fabrikplanung und Data Management, inklusive Schnittstellenprogrammierung.


Trotz der relativ großen Distanz zwischen den beiden Firmensitzen entscheidet sich Loesche aufgrund der Erfahrung und Kompetenz in der CAD und PDM Implementierung für DREICAD als Projektbetreuer. Hinzu kommt, dass eine langjährigen Beratungsfunktion von DREICAD vorausgeht, was gegenseitiges Vertrauen aufbaute. Im Fokus des Projekts liegen die Länder Deutschland, England und Indien.


FÜNF ABLAGESYSTEME SIND VIER ZU VIEL

Um das Projekt wiederzugeben, beginnt Herr Zimmermann in seiner Erzählung ganz am Anfang – mit der Datenverwaltung bei Loesche vor Projektbeginn.


In Deutschland arbeiten die Mitarbeiter parallel mit zwei verschiedenen Versionen des Vault Basic, Productstream Professional und der Ablage im Windows Explorer. An den Standorten Indien und England existieren sowohl eigene Ablagesysteme, als auch eine VPN-Verbindung zu Deutschland. So kommt man auf eine Anzahl von fünf Orten zur Datenverwaltung.


Verständlich, dass hier manchmal der Überblick verloren geht. Betroffene wissen: Das ist verheerend. Nicht auffindbare Dokumente in der Systemlandschaft bergen das Risiko eines Engineering Know-how Verlusts. Die vielen manuellen Schnittstellen sind für eine schlechte Performance verantwortlich.


AUTODESK VAULT PROFESSIONAL VS. SAP DIREKTINTEGRATION

Dementsprechend haben die Mitarbeiter von Loesche beschlossen, dass etwas geändert werden muss. Um die Probleme zu beheben, kommen Autodesk Vault Professional und eine SAP Direktintegration infrage.

Für beide Varianten wird die Anwendbarkeit beurteilt. Dazu wird der Funktionsumfang analysiert, Gespräche mit einem Referenzkunden geführt und der mögliche Einsatz bei Loesche anhand definierter Faktoren bewertet. Das Ergebnis ist eindeutig: Vault Professional gewinnt über die SAP Direktintegration.

Mit Autodesk Vault Professional sollen die verschiedenen Ablagesysteme zusammengefasst werden. Für alle Mitarbeiter in Deutschland, England und Indien soll eine einheitliche Datenbank erstellt und manuelle Prozesse und Schnittstellen verringert werden. Das heißt, die Ablageorte sollen konsolidiert, die globale Zusammenarbeit verbessert und die Prozesse optimiert werden.



WIE REAGIEREN DIE MITARBEITER?

Die Vorarbeit ist damit abgeschlossen - die Umsetzung kann beginnen. Auf die Frage, wie die Mitarbeiter auf den Entschluss reagiert haben, stockt Herr Zimmermann kurz und erzählt dann von Vorbehalten gegenüber den Auswirkungen des neuen Systems. Bedenken wie „ich möchte aber so arbeiten können wie bisher.“, „ohne sprechende Nummern finden wir unsere Dokumente nie wieder“ und „das Management des Lifecycles wird viel zu kompliziert“ werden ihm gegenüber geäußert. Die Mitarbeiter scheuen sich vor einer Veränderung und Vereinheitlichung der bisherigen Arbeitsweisen und einer neuen Komplexität bezüglich des Lifecycles.

Ob ihre Ängste gerechtfertigt sind, wird sich später zeigen.


IN VIER PHASEN ZUM ZIEL

In der ersten Phase, der Projektierung, finden Workshops zur Prozessanalyse statt. Die manuellen Prozesse werden analysiert und dokumentiert, um die Abläufe bei Loesche zu verstehen. Alle Dokumentablageorte werden ermittelt und klassifizierende Merkmale herausgearbeitet.

 

In der zweiten Phase, der Testumgebung, wird eine komplette Konfiguration entsprechend der Ergebnisse aus der ersten Phase erstellt. Es werden Test-Replikationen zu DREICAD-Servern und nach Indien und England aufgebaut. Key User testen anschließend das System, damit speziell auf Ihre Anforderungen eingegangen werden kann.

 

Es folgt die Phase der Datenmigration. Die Dokumente aus den Bestandssystemen werden mithilfe einer Programmierung mit Übertragungslogik in das neue System übernommen. Hierfür werden die sprechenden Nummern in einer engen Zusammenarbeit zwischen DREICAD und Loesche ausgewertet und in Revision und Status übersetzt. Es folgt die Migration in das Testsystem und danach in das Produktivsystem.

 

Die Phase der Produktivumgebung ist der letzte Schritt. Die Vorgänge werden dokumentiert und die Endanwender in Deutschland, England und Indien parallel geschult. Replikationen nach England und Indien werden aufgebaut und ein Backup-Plan für alle Standorte eingerichtet. Nach dem GoLive wird das System aktiviert und von DREICAD betreut.



Herr Zimmermann betont, dass alle Phasen in lediglich zehn Monaten realisiert werden konnten.

 

GRUND ZUR FREUDE

Die Vorbehalte der Anwender sind mittlerweile verflogen. Sie hatten zwar Recht damit, dass sie nicht mehr arbeiten wie bisher, doch durch die Anpassungen der Arbeitsweisen können die Abteilungen nun besser miteinander kommunizieren und gemeinsame Arbeitsergebnisse generieren. Der indische Konstrukteur und der deutsche Entwicklungsmitarbeiter haben jetzt den gleichen Arbeitsablauf.


Durch die neuen klassifizierenden Eigenschaften können Dokumente noch besser gefunden werden als durch sprechende Nummern. Durch die Darstellung des Lifecycles mithilfe von definiertem Dokumentenstatus wird die Prozesssicherheit erhöht. Die Datensicherheit und Schutz des Know-hows ist durch ein ausgeklügeltes Rechtesystem gewährleistet. Die manuellen Prozesse im Datenaustausch wurden entfernt, wodurch sich die Performance in der Collaboration enorm verbessert hat.


...und das war erst der anfang

Für die Zukunft ist noch viel geplant. Das Projekt dient als Basis für weitere Prozessoptimierungen. In Zukunft soll ein Interface für die Schnittstelle zwischen Vault und SAP erstellt werden, das zu weiterer Fehlervermeidung und Zeitersparnis führt. Vault soll zusätzliche Funktionen des Reportings und Engineering Change Managements (Änderungswesen) übernehmen. Darüber hinaus ist die Einbindung weiterer Standorte geplant.


ABSCHLIESSEND HERR ZIMMERMANNS TIPP FÜR SIE:

„Arbeiten Sie mit Key Usern!


Binden Sie sie früh mit ein und laden Sie sie regelmäßig zu Treffen ein. Lassen Sie sie aktiv am Testsystem mitwirken und Abnahmetestpläne erstellen, die global abgearbeitet werden können.


So sind Sie immer nah am künftigen Anwender.“

Sie möchten eine unverbindliche, individuelle Beratung zu einem ähnlichen Projekt in Ihrem Unternehmen?

Wir von DREICAD stehen Ihnen unter kontakt@dreicad.de sehr gerne zur Verfügung.

Den gesamten Referenzbericht zum Download
Referenzbericht_DREICAD_Loesche.pdf
Adobe Acrobat Dokument 529.0 KB

 

     WIR SUCHEN VERSTÄRKUNG!

  • Vertriebsmitarbeiter (m/w)
  • Application Engineer (m/w)
  • Werkstudent / Azubi (m/w) IT
  • Programmierer (m/w)

Alle detaillierten Stellenausschreibungen finden Sie hier!

 

     DIGITALBONUS BAYERN

 

    Der Digitalbonus ist ein
    Förderprogramm des
    Bayerischen Staats-
    ministeriums und unterstützt
    die Digitalisierung kleiner
    und mittlerer Unternehmen.

 


 

ERWEITERUNG DER AUTODESK INDUSTRY COLLECTIONS

 

Product Design & Manufacturing Collection und AEC Collection werden um zusätzliche Produkte erweitert.

 


 

 WIR SIND GOLD!

 

Ab sofort sind wir Autodesk Gold-Partner! Sie profitieren von zertifizierter Kompetenz und Erfahrung im Umgang mit den Autodesk-Lösungen.